Brauchtum des Krampus

 

Unser Ziel ist es den Brauchtum in Salzburg zu erhalten. Was der Krampus mit Brauchtum zu tun hat? Das erklären wir hier in einer kurzen Zusammenfassung:

 

 

Was ist der Krampus und was ist seine Aufgabe?

 

Der Krampus ist im Brauchtum eine Schreckgestalt in Begleitung des heiligen Nikolaus des Adventsbrauchtums im Ostalpenraum, im südlichen Bayern und der Oberpfalz, Österreich,  Südtirol, Welschtirol (Trentino). Während der Nikolaus die braven Kinder beschenkt, werden die unartigen vom Krampus bestraft.

 

Die Gestalt des Krampus stammt ursprünglich – wie auch viele andere dämonische Gestalten des Alpenraumes – aus der vorchristlichen Zeit. Der Krampustag selbst ist am 5 Dezember während der Tag des heiligen Nikolaus am 6 Dezember ist.

 

 

 

Was aber ist der Unterschied zum Percht?

 

Perchten sind im bayerisch-österreichischen alpenländischen Brauchtum vorkommende Gestalten, die vor allem Ende Dezember und im Januar auftreten. Ihr Name steht wohl im Zusammenhang mit der Sagengestalt der Perchta, die allerdings ihrerseits eine ungeklärte Herkunft hat.

 

Die Perchten verkörpern allgemein zwei Gruppen, die „guten“ Schönperchten, und die „bösen“ Schiechperchten. Wichtiges Utensil der Perchten ist die Glocke, mit der nach populärer Deutung der Winter – bzw. die bösen Geister des Winters – ausgetrieben werden soll Winteraustreiben bzw. Austreiben des alten Jahres. Der Besuch von Perchten wird bisweilen im Volksmund als glücksbringendes Omen hochgehalten. Inwieweit das Perchtenlaufen wirklich auf heidnische Bräuche zurückgeht, ist umstritten.